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Begemann
Wo der Name herkommt
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| Ursprüngliche
Wohnorte:
Vlotho: Bad Salzuflen:
Lemgo [Detmold*] Dörentrup:
Extertal: Barntrup: Lügde: Blomberg Einbeck Details für Experten |
Eine weitere spätmittelalterliche Fundstelle ist das Archiv des Klosters St. Marien Lemgo, wo um 1450 die Abgaben eines Hans Begemann in Betzen registriert wurden. Ebenfalls aus dieser Zeit, nämlich von 1465, ist das Güterverzeichnis des Klosters Möllenbeck bei Rinteln an der Weser überliefert, wo aus demselben Ort der Godeke Beghemann to Betzen mehrfach erwähnt ist. Beghe hieß zur damaligen Zeit der nächstgelegene Kirchort. Ebenfalls Beghe nannte man den kleinen Wasserlauf, der dort durch das nordlippische Hügelland fließt. Im heutigen Familiennamen Begemann hat sich diese mittelalterliche Form erhalten. Orts- und Gewässername änderten sich dagegen in der Neuzeit zu Bega. Sprachlich ist der Gewässername wesentlich älter als der Ortsname und bezeichnet ein trübes, eher schlammiges Wasser. Die manchmal zu lesende Bedeutung eines "sich biegenden" Gewässers gilt nach aktuellem Forschungsstand als abwegig. Bis zum Ende des 16.Jahrhunderts sind es mindestens 17 Orte, in denen Wohnstätten mit dem Namen Begemann belegt sind. Fast ausnahmslos lagen sie im Einflussbereich der Grafen von Sternberg, eines um 1400 ausgestorbenen Adelsgeschlechts, dem die lippischen Grafen und späteren Fürsten nachfolgten. Im Kern handelt es sich um die Gebiete der heutigen Gemeinden Bad Salzuflen, Dörentrup, Extertal und Barntrup, gelegen im Norden des Landkreises Lippe (Kreisstadt Detmold, Autokennzeichen LIP). Lippe ist Teil des niederdeutschen Sprachraumes, wo viele ältere Leute noch "Platt" sprechen. Die niederdeutsche Sprache hat hier eine typische Färbung. Nachfolgend eine Hörprobe im Format mp3 von 25 sec Länge: Das akustische Textzitat
ist entnommen aus: "Singendes, klingendes Lipperland" , Lippischer
Heimatbund, Detmold
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